Am Samstag, den 22.06.2002
trafen sich 17 Gespanne bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 25 ° im Revier um Schloß Moyland zum cold game wt, der von Wesley Henn und Birgit Brode vorzüglich organisiert wurde.
Wegen der Brut- und Setzzeit wollten wir so wenig Gelände wie möglich beunruhigen; die Aufgaben, die sich die Richter Alan Thornton und Malcom Stringer ausdachten, hatten es aber in sich. Die zu
arbeitenden Entfernungen waren alle nicht spektakulär weit aber bedingt durch das gewählte Gelände , nicht leicht zu lösen.
Wir arbeiteten je 2 Aufgaben am Vor- und Nachmittag, unterbrochen von einem
leckeren, gegrillten Mittagessen.
Trotz der brütenden Hitze und des fehlenden Schattens haben wir hervorragend arbeitende Retriever gesehen, die von Malcom und Alan fair und jagdnah gerichtet wurden.
Es war nicht nur für mich ein toller Tag!
Die Aufgaben:
1) walk-up im Rübenfeld
Zwei Gespanne gehen durch das kniehohe Rübenfeld. Mit Schuss fällt auf ca. 40 Meter eine Taube ins
Feld. Hund 1 wird um 180° gedreht und auf ein blind aus ca. 20 Meter geschickt. Danach arbeitet Hund 2 die Markierung. Der walk-up wird weitergeführt, eine 2. Markierung fällt wie oben
beschrieben. Hund 2 arbeitet zuerst das blind, Hund 1 das mark. Danach fällt in ca. 60 Metern für Hund 1 eine Taube ans Ende des Feldes vor hohen Bewuchs. Diese Markierung wird sofort gearbeitet. Danach das
gleiche mark für Hund 2.
Die Markierungen werden mit Rückenwind gearbeitet.
2) Markierung und Einweisen
Das Gespann steht im Wald auf einer Wegkreuzung, rechts führt der Weg in eine Wiese
mit hohem Bewuchs, in der in ca.15 Metern Entfernung ein Kreis mit einem Durchmesser von ca. 3 Metern niedergedrückt ist. Dorthin wird von rechts eine Taube geworfen. Zunächst soll der Hund jedoch ein
blind auf dem anderen Weg in ca. 60 - 70 Metern Entfernung arbeiten.
Seitenwind
3) Doppelmarkierung
Hund und Führer stehen auf einem Feldweg, durch sehr hohen Bewuchs von einem Rübenfeld
getrennt. In ca. 30 Metern Entfernung steht auf dem Weg der Schütze. Mit Schuss werden 2 Tauben direkt hintereinander in die Rüben geworfen. Mit Glück sieht der Hund ein kleines Stück der Flugbahn.
Beide marks werden hintereinander gearbeitet.
Rückenwind
4) 2 Markierungen und Einweisen
Die wohl haarigste Aufgabe.
Das Gespann steht auf einer Wiese, nach rechts wird zwischen 2 Bäume
eine kurze Markierung geworfen ( ca. 20 Meter ). Danach wird nach links eine weite Markierung in die Wiese geworfen ( ca. 70 Meter ), die der Hund sofort arbeitet. Jetzt soll der Hund an der 1.
Markierung vorbei auf ein weites blind geschickt werden ( ca. 100 - 120 Meter ), wobei er an verschiedenem hohen Bewuchs vorbei muss.
Wind von rechts, d.h. von der Markierung
Viele Hunde verschwanden hier gerne im hohen Bewuchs.
Die Ergebnisse:
Es wurden nur die ersten 4 Plazierten genannt.
4. Platz : Beate Haag
3. Platz : Gunda-Inken Mühl ( nach Stechen )
2. Platz : Leni Niehof
1. Platz:: Petra Soons