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German Cup 2003 Der diesjährige German Cup fand im
schönen Sinderbachtal bei Gemünden unter hervorragender Sonderleitung von „Heri-Chef „ und seinem bewährten Team statt.Wie immer, wenn Heri etwas in die Hand nimmt, passte alles; selbst der Wettergott spielte mit und
verschonte uns mit dem eigentlich angesagten schlechtem Wetter. Nur am Sonntag gab es ab und zu einige Schauer, die wir aber verschmerzen konnten. Trotz der grossen Teilnehmerzahl, gemeldet hatten 38 Teams, wurden die
6 Aufgaben am Samstag so zügig abgearbeitet, dass wir schon am frühen Nachmittag fertig waren. Dafür dauerte es dann am Sonntag etwas länger als geplant, die Siegerehrung fand aber trotzdem nicht zu spät statt und um 18
Uhr war der German Cup 2003 leider schon beendet. Unter den Teilnehmern herrschte eine ausgesprochen tolle, kameradschaftliche Stimmung, das Richterteam, bestehend aus Gabi Kühlem ( D ), Andrea Standertskjöld (
F ), Anne und Steve Crookes, Bob Stobbart und Allan Schofield ( alle GB ) dachte sich tolle, anspruchsvolle Aufgaben aus. Es hat Spass gemacht zu starten, auch wenn wir mit unserem Team mit 1 fehlendem Punkt leider den
3. Platz verpasst haben, der „undankbare“ 4. Platz ist auch ein tolles Resultat - zumal wir mit dem 22 Monate alten Talon den jüngsten Hund des diesjährigen GC im Team hatten . ( Btw : Talon arbeitete über die 2 Tage
einfach grandios !!! ) Die Aufgaben : ( Danke an Anette Heck, die mir bei den Beschreibungen geholfen hat )Samstag
1. Aufgabe, Bob Stobbart Einzelmarkierung etwa 40 Meter mit Schuss,. Altgras, ca. kniehoch in einen dichteren Teil des Grases hinein Kein Wind Werfer waren nicht sichtig
Es war immer nur ein HF auf dem Startplatz 2. Aufgabe, Anne CrookesDrei Blinds
Gelände: Hangaufwärts , links Hohlweg - teilweise ragten Bäume quer drüber und in den Hohlweg. Rechts stieg der Hügel weiter an, ein kleinerer Weg lief anfangs nach rechts 2 Blinds lagen in dem Hohlweg . Die
blinds wurde durch Schüsse angezeigt. Entfernung Blind 1 ca. 25 m, Blind 2 ca. 30 m. Ein Verleitdummy lag direkt in Sichtweite der Hunde neben dem Hohlweg Das 3. Blind lag auf einem Hügel rechts, auch mit Schuss
markiert. Hund musste über Hügel, durch Einschnitt, wieder Hügel rauf. Entfernung ca. 30 m Die Reihenfolge wurde durch die Startnummer bestimmt. Nr 1 arbeitet blind 1 im Hohlweg, Nr 2 holt das blind rechts, Nr
3 arbeitet wieder im Hohlweg. Durch die Schüsse, die oberhalb des Teams vom Schützen abgegeben wurde, waren die Hunde stark hangaufwärts orientiert 3. Aufgabe, Gabi KühlemDoppelmarkierung auf 20 Meter im See, Entfernung voneinander ca. 40 Meter, das Team stand ca. 6-8 Meter vom Ufer entfernt. H1 wird auf die
rechte Markierung geschickt. Ist H1 auf dem Rückweg , fällt in kurzer Distanz , quasi vor die Nase des Hundes, eine Verleitmarkierung. H2 holt Mark 2 , H3 holt die Verleitmarkierung 4. Aufgabe, Andrea StandertskjöldWalk up auf Wiese, Länge ca. 50 m, in einem Einschnitt zwischen zwei Hügelhängen, vorne und hinten begrenzt durch Wald.
Das Team läuft in numerischer Reihenfolge Parallel dazu geht auf dem rechten oberen Hang ein Schütze und Werfer mit. Es fallen hintereinander, mit Schuss, je ein Dummy, das sofort gearbeitet wird, bevor die Line
weiter geht. Der am weitesten vom Hang entfernten Hund arbeitet die letzte Markierung. Danach geht die Line bis zum Ende der Wiese weiter. Anschließend drehten sich die Teams um und sahen in Richtung des
Tannenwaldes, von dessen Saum aus sie den Walk up begonnen hatten. Im Wald lagen drei Blinds. Das zuerst zu holende lag am rechten äußeren Rand, ca. 5 m tief in einem Graben. Ca. 10 m links davon lag das zweite Blind
etwa 5 Meter tief im Wald. Das dritte lag am äußeren linken Rand des Waldes, der hier schon wieder in den Hang reichte, der Hund musste also auch schräg nach oben eingewiesen werden. Keines der drei Blinds war für die
HF sichtig. Die Teams konnten selbst entscheiden, wer welches Blind holen sollte. Aber mussten von dem Platz aus schicken, den sie im Walk up inne hatten. 5. Aufgabe, Steve CrookesDie drei Teammitglieder stehen mit den Hunden auf einer Wiese, ca. 20 m von einem Bach entfernt. Es fallen zwei Markierungen. Die erste
Markierung, von einem versteckten Helfer geworfen, flog nach links in höheres Gras an einen kleinen Hang, hinter den Bach, ca. 40 m von den HF entfernt. Die zweite Markierung wurde nach rechtsgeworfen, noch vor den Bach
über einen kleinen Tannenwald auf die Wiese - der Werfer an dieser Station war einfach genial, das Dummy flog mit schöner Regelmäßigkeit in einem großen Bogen über die ca. 10 m hohen Tannen verlässlich auf das Gras..
Zuerst musste ein Blind, das auf der anderen Bachseite, mittig zwischen den Markierungen lag, gearbeitet werden. Knapp hinter dem Bach lag ein toter Baum mit Geäst, in dem die Hunde dann auch begeistert suchten. Das
Blind lag jedoch etwas weiter links, so dass die Versuchung für den Hund bestand, noch etwas weiter nach links zu dem noch nicht geholten linken Dummy zu gehen. Vor allem da der Hund kaum Wind vom Blind bekommen konnte
Die Reihenfolge der anschliessend zu arbeitenden Markierungen war freigestellt Teilweise war das Einweisen aber so langwierig gewesen, dass auch hier eingewiesen werden musste. Nicht zuletzt auch deshalb, weil
die Flugbahn nur sehr kurz zu sehen gewesen war und recht schnell nach der ersten Markierung fiel.. 6. Aufgabe, Allan SchofieldDas Team steht
nebeneinander in einem lichten Wald und arbeiten nacheinander in der numerischen Reihenfolge, so dass die Hunde die Arbeit des Teamkollegen beobachten mussten. Zuerst fällt mit Schuss eine Markierung nach
links den Hang hinauf zwischen die Bäume ins Todholz, Entfernung ca. 40 Meter. Rechts neben diesem Hang verläuft ein kleiner Pfad, daneben ein Hohlweg, rechts von einem Tannenwald begrenzt In diesem
Hohlweg lagen drei Blinds hintereinander, Entfernung zwischen den Dummys ca. 10 Meter. Bevor die Markierung gearbeitet werden durfte, musste erst ein Blind geholt werden. Die Schwierigkeit bestand hier nicht nur in
dem relativ engen Winkel zwischen der Markierung und dem Hohlweg, sondern auch darin, dass die Blinds in der Reihenfolge geholt werden sollten, wie sie auslagen, d.h. das zunächst liegende Dummy zuerst, dann das
mittlere und zuletzt das am weitesten entfernte. Bei den ersten beiden Blinds konnten die HF den Hund bei der Arbeit sehen, das dritte Blind lag jedoch nicht sichtig in einer Kurve der Rinne. SonntagAufgabe 7, Richter Gabi Kühlem und Bob Stobbart Freiverlorensuche in einem ca. 100X100 Meter
grossem Gelände, das links in einen lichten Hang hineinragte, begrenzt durch ein dort verlaufenden Weg. Nach rechts wurde das Suchengebiet durch einen weiteren Hang und die Strasse begrenzt, nach hinten durch eine
Wiese, vor der eine Laubbaumreihe stand. Im Suchengebiet befand sich wenig Bewuchs, jedoch viel Todholz, Wurzeln, liegende Baumstämme und sogar eine Betonröhre. Die Dummies waren alle unter dichte Deckung geschoben,
böse Zungen behaupten, dass die Helfer die Dummies im Erdreich eingegraben hätten ;-) Jeder Hund sollte 2 Dummies holen. Hunde, die keine Erfahrung oder Jagdpraxis hatten, waren hier zum Scheitern verurteilt, da kein
Wind herrschte und sie von sich aus die Deckungen untersuchen mussten. Da es sich bei allen Dummies um Runner handelte, war es den HF freigestellt, ob sie die Hunde einzeln , zu zweit oder zu dritt arbeiten liessen.
Aufgabe 8, Richter Andrea Standertskjöld und Steve CrookesDas Team steht auf einem kleinen Anhang oberhalb einer Wiese, die durch den
Bachlauf nach hinten und nach links begrenzt wird. Mit viel Getöse ( Klatschen, Stockschägen und Rufen ) geht eine Treiberwehr von rechts nach links durch das Gelände. Die erste Markierung wird nach ca. 10 Metern
mit Schuss über den Bachlauf auf die angrenzende Wiese geworfen. Das Treiben geht weiter, nach weiteren 10 Metern fällt ein Schuss und direkt vor Füssen des Teams wird ein Flitschedummy von rechts nach links
losgelassen, welches liegen bleibt. Mit dem dritten Schuss wird nach weiteren 10 Metern eine zweite Landmarkierung über den Bachlauf geworfen. Zum Schluss,nach weiteren 10 Meter Treiben, fällt die letzte
Markierung in den Bach, der sehr munter floss. Diese Markierung ( am Flitschedummy knapp vorbei ) soll zuerst gesrbeitet werden. Dann Mark 1 und Mark 2. Die Teams konnten selbst bestimmen, welcher Hund welcher
Markierung arbeitet. Aufgabe 9, Richter Anne Crookes und Allan SchofieldDas Team steht am Seeufer auf dem Weg. Mit Schuss wird in 30 Meter
Entfernung eine Wassermarkierung geworfen, zuvor fällt jedoch ein erster Schuss, ohne dass etwas geworfen wird. Parallel zur Wassermarkierung liegt im Uferstreifen ein blind. Ein weiteres blind liegt, ca 100° nach links
versetzt auf der anderen Seeseite, links neben einem kleinen Wasserfall auf einer Wiese. Der Hund, der dieses blind arbeitet, soll auf jeden Fall den See schwimmend durchqueren. Die Reihenfolge der zu arbeitenden Stücke
ist freigestellt. |