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2. Gold Game Workingtest in Liebenburg

Bei blauem Himmel und Sonnenschein trafen sich am Samstag, dem 6. Oktober, wieder einmal in Liebenburg am Harz 28 Gespanne,  um beim 2. Gold Game Workingtest der Bezirksgruppe Celle-Braunschweig zu starten.

Für  die  Fortgeschrittene-  und  Siegerklasse wurden von den Richtern Eva Berg, Toni Parnell und Frank  de Vries sechs anspruchsvolle Aufgaben gestellt.

Der Vormittag im Wasserrevier begann bereits mit zwei sehr kniffligen, aber jagdnahen Auf- gaben, die von den Teams unterschiedlich gelöst werden konnten.  Die dritte Aufgabe im Wald hatte es auch in sich, aber ließ manches Gespann aufatmen.

Trotz guter Organisation war die zeitlich etwas verschobene Mittagspause doch sehr entspannend. Der ortsansässige  Schützenverein hatte wieder einmal mit Gegrilltem und Kaffee und Kuchen fürdas leibliche Wohl gesorgt.

Anschließend wurden weitere drei Aufgaben auf dem Gelände eines alten Erzbergwerkes in Wald  und Wiese gestellt. Fast alle Gespanne haben diese Aufgabe erfolgreich gelöst.

 

Für all diejenigen, die leider nicht dabei sein konnten,  hier die Aufgaben:

 

 

 

1. Aufgabe bei Frank de Vries:

 Für die Fortgeschrittenen wurde eine Ente in ca. 70 m Entfernung nicht sichtbar aus einem Schilfgürtel heraus ca. 20 m in den Wald geschleppt.
Der Hund sollte entweder

 auf direktem Weg über Wasser zum Anschuß blind eingewiesen werden, oder über Land. An der Einstiegstelle schwammen vier Lockenten,
die der Hund zu ignorieren hatte. Für die Sieger wurde zusätzlich in einen danebenliegenden Teich eine Ente als Verleitung geworfen, die mit
Schuß zu markieren war

 

2. Aufgabe bei Tony Parnell:

 Zu Arbeiten war für beide Klassen eine Doppelmarkierung. Die kürzere echte Markierung konnte nur durch den Schuß und den Aufprall markiert
werden. Die linke, längere Markierung fiel mit Schuß sichtbar in hüfthohe Deckung. Es sollte erst die verdeckt geworfene Markierung geholt werden.
 Winkel: 9o°, Entfernung: rechts ca. 40 m, links ca. 70 m.

 

3. Aufgabe bei Eva Berg:

Für die Fortgeschrittenen: Zwei Blinds im Wald, die nacheinander mit Schuß markiert werden konnten. Winkel: ca. 90°, Entfernung rechts 40 m,
links 50 m. Das linke Stück sollte zuerst geholt werden.

Für die Sieger war die gleiche Aufgabe ohne Schuß zu lösen.

 

 4. Aufgabe bei Frank de Vries:

 Taubenjagd : für beide Klassen wurden in einem Feld mit kniehoher Dekkung fünf Tauben als Locktauben auf Stöcken ca. 5 m vom Ansatzpunkt
aufgestellt. In ca. 30 m Entfernung fiel hinter den Tauben eine Markierung mit Schuß. Der Hund durfte erst geschickt werden, als der Schütze
seinen Arm wieder gesenkt hatte. Die Hunde sollten die Markierung arbeiten, ohne die Locktauben zu beachten.

 

5. Aufgabe bei Tony Parnell:

  Im offenen Gelände (ca. 40 x 40 m) mit hohem Bewuchs waren Kaninchen

 ausgelegt. Der Hund wurde in die Suche geschickt,  nachdem  neben  dem  Gespann zweimal geschossen  wurde.  Die  Fortgeschrittenen holten
ein Stück, die Sieger zwei.

 

6. Aufgabe bei Eva Berg:

 Für die Fortgeschrittenen fiel eine Einzelmarkierung mit Schuß in mannshohen Bewuchs. Entfernung: ca. 30 m. Die Schwierigkeit bestand darin,
daß der Hund nach dem Losschicken nicht mehr zu sehen war Für die Sieger fiel in einen Schilfgürtel eine Einzelmarkierung mit Schuß. Aus dem
Wald heraus wurde der Hund ins Schilf geschickt. Dort war er nicht mehr zu sehen und mußte selbständig weiterarbeiten.

 

 

Schön zu sehen war in dieser Prüfung, daßauch die Retriever, die nicht jagdlich geführt werden, durchaus in der Lage sind, jagdnahe,  anspruchsvolle Aufgaben zu meistern. Unser Dank gilt allen Helfern, die sich unermüdlich den ganzen Tag eingesetzt haben. Ebenso den Revierinhabern  die uns ein sehr abwechslungsreiches Gebiet zur  Verfügung gestellt haben, und natürlich den Richtern, die mit viel Geduld die Hunde gerichtet haben