Auch der diesjährige, 3. Workingtest im Odenwald zeichnete sich durch hervorragende Organisation, tolles Wetter, klasse Richter und sehr interessante und anspruchsvolle Aufgaben
aus. Das Teilnehmerfeld in der Siegerklasse war mit 28 Startern ungewöhnlich gross. Eine harte Konkurrenz also, nichts desto trotz herrschte unter den Teilnehmern eine sehr harmonische Stimmung.
Es hat sehr viel Spass gemacht und ich bin sehr stolz, diesen wt gewonnen zu haben!
Hier die Aufgaben in ungeordneter Reihenfolge:
1. Aufgabe, Richter Peter Cole
HF / H stehen auf einem Waldweg, links ein Abhang,
der nach einem kleinen Tal wieder ansteigt. Eine Markierung fällt in den gegenüberliegenden Hang zwischen Todholz, Entfernung ca. 60 Meter. Zuerst soll jedoch entlang des Weges in ca. 80 Metern Entfernung ein blind
hinter einem Baum am rechten Wegrand gearbeitet werden.
2. Aufgabe, Richter Anders Carlsson
2 Gespanne stehen auf einer Wiese, vor sich den ansteigenden Wald. Es fällt eine sehr kurze Markierung auf die Wiese. Der
erste Hund, der als zweiter in der line steht, wird schräg nach rechts in den Hang auf ein blind in ein dichtes Gebüsch geschickt, wobei er sehr dicht an der geworfenen Markierung vorbei muss.
Beide Gespanne gehen die
Wiese anschliessend ein Stück weiter, wobei die Hunde die Plätze in der line tauschen. Jetzt wird , wieder nach einer zuvor geworfenen Markierung, Hund 2 schräg nach links in den Hang geschickt, wobei hier das blind
hinter bzw. zwischen einigen Baumstämmen liegt. Leider konnte man den Hund kaum in direkter Linie schicken, da es nur einen schmalen Durchgang gab, der Waldrand wurde von Stacheldraht begrenzt. Entfernungen der blinds
zu den Gespannen : ca. 80 Meter.
3. Aufgabe, Richter Jürgen Laux
Doppelmarkierung im Wald. Das 1. Mark fällt auf 50 Meter in den Wald, das 2. Mark in direkter Verlängerung auf 80 Meter auf eine Wiese hinter dem
Wald. Die Reihenfolge der zu arbeitenden Markierungen war freigestellt.
4. Aufgabe, Richterin Eva Berg
HF und H stehen dicht neben dem Waldrand auf einer Wiese, das Gelände macht einen leichten Bogen nach rechts. Im
Bogen liegen einige dünne Baumstämme und steht höheres Altgras. Es fällt mit Schuss in den Bogen eine sehr kurz und flach geworfene Markierung auf ca. 60 Meter,ein weiterer Schuss wird auf ein blind im Wald abgegeben.
Die Markierung darf der H sofort arbeiten. Danach, im 90° Winkel wird er auf das blind den Waldhang hinab auf den gegenüberliegenden Hang geschickt. Das Blind befindet sich auch hier hinter mehreren liegenden
Baumstämmen, Entfernung ca. 60 Meter .
5. Aufgabe, Richter Carsten Schröder
Das Gespann steht auf einem Waldweg. Linker Hand fällt der Hang sanft ab. In Verlängerung des Weges steht in ca. 80 Meter Entfernung der
Werfer, die Markierung wird nach links geworfen und fällt direkt vor dichtem Baumbestand ins Unterholz. Das Mark wird sofort gearbeitet. Ist der Hund auf dem Rückweg, wird ein Schuss den Waldhang hinab aufs blind
abgegeben, auf das der Hund anschliessend eingewiesen wird. Entfernung ca. 40 Meter.
6. Aufgabe, Richter Peter Cole
Walk-up. 2 Gespanne gehen einen Waldweg entlang, links und rechts sehr dichter Bewuchs mit
Brombeerbüschen und -ranken , Todholz, Altgras etc. Die 1, Markierung fällt für den Hund, der rechts geht, nach rechts über den Weg, es ist nur ein Stück der Flugbahn zu sehen. Die Markierung für Hund 2 fällt
anschliessend links in das ähnlich bewachsene Waldstück. Entfernungen jeweils ca. 50 Meter.