Bei strahlendem
Sonnenschein jedoch niedrigen Temoeraturen versammelten sich die 12 Starter der Siegerklasse, um gegen 13 Uhr den wt mit der ersten Aufgabe zu beginnen.Für uns als „Flachländer“ bot das Sauerland ein anstrengendes
Gelände und auch unsere Richter haten sich anspruchsvolle Aufgabe ausgedacht.
Es war eine sehr schöne und harmonische Gruppe, die Stimmung war ausgesprochen gut und freundschaftlich, so dass es mir ganz besonders um
diejenigen Starter leid tut, die unglücklicherweise eine Nullrunde „gedreht“ haben. So konnten 6 Telnehmer den wt leider nicht bestehen, schade !
Hier die Aufgaben :
1. Aufgabe, Richterin Eva Berg
Das Gespann stand auf einer Wiese, vor sich eine Art Durchgang, links von Gesträuch und rechts von aufgeschichtetem Stroh begrenzt. Dahinter
schloss sich ein breiterer Wiesenstreifen an, der an den Wald grenzte. Es fiel ganz links die 1. Markierung in dichtes Gebüsch, ca. 15 Meter weiter rechts, Richtung Durchgang an den Waldrand die 2. Markierung. Als
erstes sollte der Hund jedoch voran( ca. 6-8 Meter rechts an der 2. Markierung vorbei ) auf ein blind ca. 30 Meter in den Wald vorangeschickt werden. Der Wind kam von links, so dass die Hunde die 2. Markierung in der
Nase hatten.
2. Aufgabe, Richter Ronny Michiels
HF und H standen auf einer grossen Wiese, die an der linken und der Stirnseite von Wald begrenzt wurde. Die rechte Seite wurde durch Gesträuch und einem Weg begrenzt.
Zuerst wurde ein Schuss auf ein blind an der linken Seite abgegeben dann eine Markierung an die Stirnseite ( linker Bereich ) geworfen, danach eine 2. Markierung an die rechte Seite in die Wiese . Entfernungen : blind
ca. 60 Meter, 1. Mark ca. 80-100 Meter, 2. Mark ca. 70 Meter, alles enge Winkel, der Wind kam von links. Zuerst sollte Mark 1 geholt werden( Gefahr : Wind vom blind ! ) dann das blind, danach Mark 2 .
3. Aufgabe, Richter Ronald Pfaff
HF und H stehen nahe am Waldrand im Waldhang, links führt ein Weg entlang, darüber geht der Wald weiter bergauf. Es werden vom Weg aus 2 Markierungen geworfen, Mark 1 über den Weg in
den oberen Wald, Mark 2 in gerader Linie vor das Gespann ( Entfernung ca. 30 Meter ). Der Hund soll eine der beiden Markierungen holen ( freie Wahl des HF ). Auf dem Rückweg wird ca. 40 Meter unterhalb im Wald 1x auf 1
blind sowie auf eine Markierung geschossen. Der Hund soll zuerst die Markierung arbeiten, dann das blind. Zuletzt wird eine der zuerst geworfenen Markierungen gearbeitet.
4. Aufgabe, Richterin Anette Bürse-Hanning
Das Gespann steht auf einem Hügel. Die Markierung fällt auf der gegenüberliegenden Seite auf den wieder ansteigenden Hang. Im Tal dazwischen befindet sich ein Zaun, an dessen linken Seite , am Waldrand, eine umgestürzte
Fichte liegt. Der Hund soll zuerst ein blind aus der Fichte bringen, dann die Markierung arbeiten. Entfernungen : blind ca. 100 Meter, Markierung ca. 150 Meter, Rückenwind.
5. Aufgabe, Richter Wolfgang Vergiels
HF und H stehen neben dem Waldrand auf einem angedeuteten Weg. Rechts vom Gespann, durch durch Büsche verdeckt, steht der Werfer, der 3 Dummies dem HF mit Schuss quasi vor die Füsse wirft. In Verkängerung dieser
Markierungen fällt auf ca. 80 Meter eine weiter Markierung an den Waldrand. Der HF hebt die kurzen Marks selbst auf, der Hund soll dann den Weg entlang auf ein blind geschickt werden ( evtl. krankes Stück ). Auf der
Hälfte des Weges stolpert der H über ein 2. Blind. Bringt er dieses zum HF, muss er nochmals geschickt werden. Zum Schluss wird die Markierung gearbeitet.
6. Aufgabe, Richter Walter van der Broeck
Das Gespann
steht im Wald auf einem Weg. Der Wald fällt an der linken Seite steil ab. In ca. 50 Meter wird vom Weg aus eine Markierung kurz hinter den Weg auf die linke Seite geworfen. Der Hund soll zuerst eine Suche im rechten
Bereich des Waldes vornehmen, dann die Markierung arbeiten. Zum Schluss soll ein weiteres blind im 90° Winkel zur Markierung in der abschüssigen linken Waldseite holen/suchen.